Ten Years After | Woodstock-Legenden

Für viele Bluesrock-Liebhaber ging es 2015 in der Solothurnischen Kulturfabrik Kofmehl auf eine Zeitreise zurück ins Jahr 1969. Wie dazumal am legendären Woodstock-Festival, begann das Konzert von „Ten Years After“ exakt um 20.00 Uhr.

Müsste man den Abend mit drei Worten bezeichnen, wären wohl „authentisch“, „direkt“ und „ehrlich“ am treffendsten. So gelang es der Band von der ersten Spielminute an, das doch eher bescheidene Publikum mitzureissen. Satte Bassklängen, eingängigen Gitarrenriffs und wilde Einlagen des Keyboarders und Urgestein Chick Churchill zeugten von schnörkellosem Bluesrock. Eröffnet wurde der Abend mit dem Stück „Sugar the Road“. Man erkannte sofort, dass Marcus Bonfanti, der neue Frontmann seit 2014, sein Handwerk absolut beherrscht. Abwechselnd zwischen schnellem Gitarrenspiel und Gesang, griff er auch zur Mundharmonika und nutzte diese – wie schon vor ihm Jimmy Page von Led Zeppelin – um damit seiner Gitarre zusätzliche Töne zu entlocken. Gewisse Passagen erinnerten unweigerlich an Deep Purple oder Jimmy Hendrix, welcher 1969 ebenfalls in Woodstock auftrat.

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